Mit Maskottchen ins Jubiläumsjahr

Von Wolfgang Limberger 28.09.2017 - 17:55 Uhr

Sie sind das extra für diesen Marathon gegründete "Team 50" (von links): Wolfgang Böhe, Maximiliane Brugger, Sabine Würth, Silvio Gendusa und Annette Kliche, in der Mitte gesellt sich das neue Maskottchen der Veranstaltung dazu. Foto: Limberger Foto: Schwarzwälder-Bote

Bereits Anfang 2016 hat das "Team 50" mit der Vorbereitung für den Jubiläumslauf des Bräunlinger Marathons angefangen. Im kleinen Kreis wurden Ideen gesammelt, wie das Jubiläum zu einem besonderen Event werden könnte.

Die fünf Mitglieder dieser neugegründeten Gruppe sind Annette Kliche, Maximiliane Brugger, Sabine Würth, Wolfgang Böhe und Silvio Gendusa. Zu den spannendsten Neuerungen zählt für die aktive Gruppe das ­eigene Schwarzwald-Marathon-Maskottchen, das den Besuchern bei der Einweihung der Läufertafel und dem anschließenden Festakt im kleinen Festsaal der Bräunlinger Halle vorgestellt wurde. Dieses neu kreierte Maskottchen soll künftig den Schwarzwald-Marathon nach außen vertreten.

Roter Teppich kehrt in Zielbereich zurück

Die Vorbereitungen für den diesjährigen Marathon sind für die fünf engagierten Leute mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Alle vier Monate gab es eine Sitzung, aber ständig waren sie miteinander in Kontakt. Der größte Aufwand bedeutete die Ausstellung im kleinen Saal, die bereits aufgebaut ist und bis zum Marathon stehen bleibt: Zahlreiche Gegenstände aus den vergangenen fünf Jahrzehnten, also eine Zeitreise durch die Vergangenheit, erwartet die Besucher, die sich sicherlich an den vielen verschiedenen Gegenständen freuen und auch Gefallen finden an den vielen Schrift­stücken und Zeitungsartikeln. Viele lustige und interessante Dinge aus der 50-jährigen Geschichte des Laufes konnten aufgespürt werden und haben ihren Platz in der Ausstellung gefunden. Weiterhin hat die Gruppe dafür gesorgt, dass am Marathonwochenende der rote Teppich im Zielbereich zurückkehrt und die Geländespieler aus Bräunlingen ihr ­Tipi-Zelt vor der Halle aufbauen, der Spielplatz steht allen Besuchern der Veranstaltung zur Verfügung.

Auch für Zuschauer locken Attraktionen

Auch für Nichtläufer soll die Laufveranstaltung interessant gemacht werden, das war das erklärte Ziel der Gruppe, die mit Silvio Gendusa einen kundigen Berater für die Facebook-Seite gewonnen hat. Ein Jubiläums-T-Shirt wurde kreiert und sie haben sich um ein erweitertes kulinarisches Angebot gekümmert. Die Gruppe wird sind nach der Veranstaltung auflösen, doch alle Mitglieder werden weiterhin an der Organisation des Schwarzwald-Marathons mitwirken. So sind diese fünf Mitstreiter auch am ­Jubiläumswochenende alle in die Organisation eingebunden und unter­stützen das LSG-Team.

Quelle/Link: Schwarzwälder Bote

„Wir sind deutlich im vierstelligen Bereich“

Regionalsport Schwarzwald - 08.09.2017 22:00 - SK

In vier Wochen steigt der 50. Schwarzwaldmarathon. Sportler aus 31 Nationen gehen an den Start. Top-Läufer wie Rainer Sprich (blaues Trikot) pokern noch. Bild: Zschäbitz | Bild: Dietmar Zschäbitz

Schwarzwaldmarathon: (daz) Der Countdown läuft. In weniger als 30 Tagen wird rund um Bräunlingen zum 50. Mal der Internationale Schwarzwaldmarathon ausgetragen. Offenbar verfehlt die Jubiläumsveranstaltung seine Zugkraft nicht. "Wir sind aktuell bei den Anmeldungen deutlich im vierstelligen Bereich. Es sind sehr erfreuliche Zahlen. Hält der Trend an, werden wir eine Läuferzahl erreichen, die wir lange nicht hatten", sagt OK-Chef Frank Kliche, will aber genaue Zahlen nicht veröffentlichen. Immerhin lässt Kliche durchblicken, dass sich bisher Starter aus 31 Nationen angemeldet haben. Darunter auch so genannte Exoten wie aus Island, Südafrika oder Malaysia.

Langsam geht die Vorbereitung der Jubiläumsveranstaltung in die heiße Phase. Kliche nimmt es gelassen. "Die Handgriffe im Organisationskomitee sitzen und jeder weiß, was er zu tun hat. Wir sind eine eingespielte Mannschaft. Da macht es Spaß und ich freue mich immer auf die Zusammenarbeit mit den vielen Helfern." Sorgen bereiten aktuell zwei Dinge. Die Stele mit den eingravierten Siegern seit der Auftaktveranstaltung steht noch nicht am gewünschten Ort und eine Brückenbaustelle in Waldhausen gilt es auch noch zumindest provisorisch einzubinden. "Die Brücke wird so weit fertig, dass die Läufer und Fahrradfahrer sie problemlos überqueren können. Bei der Stele setze ich auf die Hilfe der Stadt Bräunlingen", betont Kliche.

Sportlich lässt sich Kliche indes noch nicht restlos in die Karten schauen. Und nicht nur er. Offenbar pokern auch viele Läufer, ob sie in Bräunlingen starten werden. Bisher hat sich noch kein Vorjahressieger angemeldet. Das gilt sowohl bei den Frauen wie bei den Männern für den Marathon und die halbe Strecke. "Wie in den vergangenen Jahren melden sich gerade bei uns in Bräunlingen viele Läufer erst sehr spät an. Ich mache mir keine Sorgen, dass wir wieder ein hochkarätiges Feld haben werden", ergänzt Kliche. Großes Interesse findet offenbar der Staffellauf. Schon jetzt gibt es dafür mehr Anmeldungen als im vergangenen Jahr.

Begleitend zur Traditionsveranstaltung wird es in diesem Jahr viele interessante Nebenschauplätze geben. So ist eine Ausstellung über die Geschichte des Laufes geplant, bei der auch frühere Medaillen ausgestellt werden. Ganz neu ist ein Angebot der LSG Schwarzwaldmarathon in Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro. So wird es am Sonntag, 8. Oktober, während des Laufes eine Stadtführung geben. "Wir haben den Programmpunkt aufgenommen, um Ehepartnern oder Freunden der Läufer die Zeit zu verkürzen. Die Führung geht rund eine Stunde, sodass alle wieder rechtzeitig im Zielbereich sind, wenn die ersten Läufer erwartet werden", erläutert Kliche.

Einen ersten Eindruck von der Strecke können sich Interessenten am Sonntag, 17. September, verschaffen. Dann findet der erste von zwei Trainingsläufen auf der Marathon- und Halbmarathonstrecke rund um Bräunlingen statt. Gestartet wird um 9 Uhr an der Stadthalle Bräunlingen. Gelaufen werden 21 und 31 Kilometer auf der Original-Marathonstrecke. Interessenten können sich ohne Anmeldung einfinden. "Wir haben das Angebot von vier auf zwei Trainingsläufe reduziert. Das reicht unserer Meinung nach noch immer aus", betont Kliche. Weitere Möglichkeiten, die Strecke noch einmal zu testen, gibt es am darauf folgenden Sonntag, 24. September. Die Trainingsläufe sind alle kostenlos. 

Quelle/Link: Südkurier

 

 

Immer montags startet Firmengruppe beim Sportplatz

Von Wolfgang Limberger 07.09.2017 - 18:10 Uhr

Jeden Montag gehen sie auf ihre Trainingstour (Start beim Sportplatz in Döggingen) und bereiten sich somit auf den Staffellauf im Schwarzwald-Marathon vor: Frank (von links), Constanze, Mirco, Carolin, Michael, Andreas und Pasquale. Foto: Limberger Foto: Schwarzwälder-Bote

Bräunlingen-Döggingen. Mit in der Ausschreibung für den Schwarzwald-Marathon werden auch Mannschaften angesprochen, die sich an den verschiedenen Laufdisziplinen beteiligen können.So gibt es in diesem Jahr eine größere Laufgruppe der Firma FreiLacke aus Döggingen, die seit Mai in der Vorbereitung auf den Jubiläumslauf ist. Mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ausgestattet ist die gemischte Gruppe mit etwas größerem Männeranteil, das Alter liegt zwischen 18 und 45 Jahren.

Einmal pro Woche laufen die Frauen und Männer etwa zehn bis 15 Kilometer, Start und Ziel ist immer der Sportplatz in Döggingen, von dort aus werden unterschiedliche Strecke in der Umgebung der Gemeinde gelaufen.

Gemeinsam ist allen Mitgliedern der Gruppe der Spaß am Sport, der Teamgeist und die Freude darauf, am Jubiläumslauf teilnehmen zu können, an einem regionalen Sportereignis Teilnehmer in der Staffel zu sein.

Im Staffellauf laufen vier Personen, dabei sind die Strecken unterschiedlich für jeden Läufer: 11,7 Kilometer, sechs 16,5 oder acht Kilometer können gelaufen werden, entscheidend sind Kondition und Laufbereitschaft für die verschiedenen Streckenteile.

Mit drei oder vier Mannschaften wollen sich die Dögginger, die bereits im vergangenen Jahr starteten, in diesem Jahr präsentieren. "In den Köpfen wissen viele schon, welchen Part sie übernehmen", so Michael Scher­zinger im Gespräch. Kurz vor dem Lauf wird dann nochmals festgelegt, wie es konkret gehandhabt wird mit den Streckenabschnitten.

Bereits beim Schutzengellauf in Donaueschingen fiel die "FreiLacke-Gruppe" mit den bunten Farben auf. Als Probelauf und gute Vorbereitungsmöglichkeit für den Oktober sahen es die Teilnehmenden.

FreiLacke ist einer der Sponsoren beim Schwarzwald-Marathon und freut sich, dass sich Firmenangehörige auch am Lauf beteiligen. Bis dahin haben alle Laufbegeisterten noch die Gelegenheit zum Training und zur Vorbereitung auf das Sportereignis in Bräunlingen.

Quelle/Link: Schwarzwälder Bote

Fünfmal oben auf dem Treppchen

 Von Wolfgang Limberger 16. August 2017 - 18:01 Uhr

Maria Ganter hat fünfmal den Schwarzwald-Marathon gewonnen und brachte zum Interview den Siegerpokal aus dem Jahr 1989 mit. Foto: Limberger Foto: Schwarzwälder-Bote

Seit ihrem 18. Lebensjahr ist Maria Ganter aus Hardt bei Königsfeld "Läuferin aus Leidenschaft". Fünfmal war sie Siegerin beim weltältesten Frauenmarathon in Bräunlingen.

Bräunlingen. Eine Kollegin vom Königsfelder Turn- und Sportverein brachte sie zum Laufen, und sie wollte sich auch gerne von den 15 Kilo Übergewicht trennen, die ihr lästig geworden waren.

1977 absolvierte sie ihren ersten 25-Kilometer-Lauf in Radolfzell und war zum ersten Mal in Bräunlingen 1982 am Start. Nach der Geburt ihrer Tochter im Januar 1983 meldete sie sich wieder für den Traditionslauf in Bräunlingen an und gewann ihren ersten Marathon in einer Zeit von 2:53,28, eine Spitzenzeit für die junge Mutter, die sich immer noch gerne an diesen ersten Lauf in der Zähringerstadt erinnert.

Bräunlingen war "der Marathon" ihres Lebens, so schildert es die heute 62-jährige Sekretärin des Technologiezentrums in St. Georgen, "Bräunlingen hat mir alles gegeben und war alles für mich". Die Unterstützung durch die Zuschauer, die sie damals förmlich "ins Ziel getragen haben", das Auto, das neben ihr fuhr während des Laufes, abends die Berichterstattung in der Sportsendung des dritten Fernsehprogramms, die Siegerehrung in der Stadthalle – all das waren unvergessliche Erlebnisse und vermitteln ihr heute noch ein tolles Gefühl.

Die erfolgreiche Läuferin trainiert gerne mit den Männern, da sie gleichmäßig läuft und keine großen Temposchwankungen hat. Zwei bis dreimal pro Woche ist sie auch heute noch beim Laufsport anzutreffen, regelmäßiges Fahrradfahren erweitert den Sportplan und den Urlaub gibt es natürlich auf dem Fahrrad, dieses Jahr an der Donau entlang bis nach Österreich.

Ihren schönen Sieg im Jahr 1983 konnte sie in den Jahren 1984, 1985, 1986 und 1989 wiederholen und ist damit die Marathonsiegerin, die die anspruchsvolle Naturstrecke mit kleinem Asphaltanteil die meisten Male gewonnen hat. In den 1980er-Jahren war der Frauenanteil nicht so hoch wie heute, aber es gab nur die Marathonstrecke zu laufen, das hat sich wesentlich in den letzten Jahren geändert, so Maria Ganter bei ihrem Rückblick auf ihre erfolgreiche Läuferzeit.

Halbmarathon und Kurzstrecken haben viele Teilnehmer zu verzeichnen, das ist für die passionierte Läuferin die größte Veränderung der Bräunlinger Traditionsveranstaltung.

Für die letzten sechs Wochen vor dem Lauf im Oktober trainierte sie wöchentlich bis zu 100 Kilometer. "Bräunlingen werde ich immer in guter Erinnerung behalten", erzählte die junggebliebene Sportlerin, die keine "Eventläufe" brauchte und braucht, sondern die Ruhe und die schöne Landschaft des Naturmarathons immer sehr genossen hat. Noch heute fiebert sie mit den Läufern mit und verfolgt das Laufsportereignis.

Quelle/Link: Schwarzwälder Bote

 

Plaketten für Marathon-Kommitee

Von Wolfgang Limberger 15. August 2017 - 18:01 Uhr 

Natalie Scherzinger (Dritte von links) kam mit Bewohnern und Betreuern aus der Löffinger Lebensheimat. Zweiter von rechts ist Frank Kliche, OK-Vorsitzender, ganz rechts Sven Azevedo von der Bräunlinger Firma Dynacast, die die Medaillen für den diesjährigen Schwarzwald-Marathon anfertigte. Foto: privat Foto: Schwarzwälder-Bote 

Eine herzliche Begegnung zwischen Bewohnern der Lebensheimat Löffingen und der Bräunlinger LSG gab es vergangenen Monat: Die Medaillen für den diesjährigen Schwarzwald-Marathon wurden in den Räumen der Bräunlinger Geschäftsstelle übergeben.

Zehn Bewohner der Lebensheimat aus Löffingen waren mit Natalie Scherzinger, der stellvertretenden Heimleiterin, in die Bräunlinger Sommergasse gekommen, um die in vielen Kisten verpackten Medaillen an den Vorsitzenden Frank Kliche und seinen Helfern zu übergeben. Die diesjährigen Medaillen wurden in der Lehrlingswerkstatt der Bräunlinger Firma Dynacast unter der Leitung von Sven Azevedo angefertigt.

Jeder Teilnehmer erhält eine Medaille

Die Löffinger Lebensheimat, in der Wohnen und Leben für Menschen mit Behinderung in verschiedenen Wohngemeinschaften möglich ist, übernahm die Aufgabe, die grünen Bändel an 3000 Medaillen anzubringen. Die Medaillen werden beim Bräunlinger Marathon an alle Läufer ausgegeben.

Schnell und zuverlässig wurde diese Arbeit in zwei Monaten durch 35 Bewohner der Lebensheimat übernommen. Für die Lebensheimat bedeutete die Tätigkeit eine willkommene abwechslungsreiche Arbeit, in die Vorbereitungstätigkeit für den Jubiläumslauf eingebunden zu sein, war den Bewohnern von großer Bedeutung.

Gerne ließen sie sich durch die Mitglieder der LSG bewirten und durften auch stolz eine eigene Medaille mitnehmen.

Als Erinnerung an die erfolgreiche Verbindung gab es für die Bewohner aus der Lebensheimat ein Funktions-T-Shirt aus den Händen des Vorsitzenden Frank Kliche, der sich sehr stolz zeigte auf die wertvolle Arbeit und den guten Kontakt zu dieser Einrichtung.

Quell/Link: Schwarzwälder Bote

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